Schwanzlurche
Schwanzlurche gehören zu den Amphibien. Und zu den Schwanzlurchen gehören Salamander, Molche, Grottenolme und Axolotl.
- Schwanz. Im Gegensatz zu Froschlurchen behalten Schwanzlurche ihren Schwanz ein Leben lang.
- Atmung. Manche Arten atmen durch die Lunge, manche durch die Kiemen und manche durch die Haut. Es kann sich auch durch die Lebensphasen der Lurche verändern.
- Metamorphose. Es gibt Lurche, die für immer Larven bleiben, wie der Axolotl und der Grottenolm.
- Teile des Körpers nachwachsen lassen. Ein paar haben eine sehr außergewöhnliche Fähigkeit – sie können Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns nachwachsen lassen.
Vorkommen von Schwanzlurchen
Viele Arten sind nachtaktiv und leben in feuchten Wäldern, unter Steinen oder in der Nähe von Gewässern.
Sie kommen vor allem in Europa, Asien und Nordamerika vor. In Thailand gibt es kaum Salamander, weil sie von Fröschen dominiert werden. Aber in kühleren Regionen kommen welche vor.
Arten von Schwanzlurchen
Feuersalamander. Die bekannteste Art, der Feuersalamander, ist schwarz und hat gelbe Flecken auf dem ganzen Körper. Ihre Haut ist giftig.
Alpensalamander. Der Alpensalamander lebt im Hochgebirge. Das Besondere an diesem Salamander ist, dass er lebende Jungen auf die Welt bringt.
Mole-Salamander. Diese Salamander leben oft unterirdisch und sind nachtaktiv.



Axolotl. Die Axolotl haben die Fähigkeit, ihre Glieder nachwachsen zu lassen. Außerdem werden sie nie erwachsen und bleiben für immer im Larvenstadium.
Grottenolm. Der Grottenolm bleibt für immer eine Larve und kann jahrelang ohne Essen überleben. Ein Grottenolm ähnelt dem Axolotl ein bisschen. Er ist lang, aber er ist im Gegensatz zum Axolotl ziemlich dünn, hat eine kleine längliche Schnauze und hat ziemlich dünne Beine.
Molche gehören zu den Schwanzlurchen. Die drei bekanntesten Molcharten in Österreich sind der Teichmolch, der Kammmolch und der Bergmolch. Die Männchen bekommen in der Laichzeit im Wasser einen Kamm. Der sieht aus wie eine Schwimmhaut, die vom Kopf bis zur Schwanzspitze verläuft.
Der Teichmolch. Der Teichmolch ist meist 11 cm lang. Teichmolche haben einen orangen Bauch mit schwarzen Punkten, die am ganzen dunkelgrauen Körper verteilt sind. An den Seiten haben sie kleine weiße Punkte. In der Paarungszeit kriegen die Männchen im Wasser einen Kamm, der vom Kopf bis zum Schwanzanfang und vom Schwanzanfang bis zur Schwanzspitze verläuft.

Bergmolch. Das Weibchen ist häufig 11 cm lang und das Männchen ist meistens 9 cm lang. Der Bergmolchbauch ist orange gefärbt. An den Seiten haben die Bergmolche einen weißen Streifen vom Mund bis zum Schwanzanfang. Am weißen Streifen sind kleine schwarze Punkte. Am hellgrauen Körper sind milchige grüne Flecken zu sehen. In der Paarungszeit kriegen die Männchen einen Kamm am Rücken, der vom Rücken bis zur Schwanzspitze reicht. Der Kamm ist durchsichtig und hat größere schwarze Punkte.
Der Kammmolch. Kammmolche sind selten, im Gegensatz zum Teich- und Bergmolch. Es gibt nur 3 Arten von Kammmolchen in Österreich.


Die Kammmolche haben einen dunklen Streifen am Rücken, der zwischen den Augen anfängt und an der Schwanzspitze endet. Die Weibchen können bis zu 18 cm lang werden, die Männchen können um die 16 cm lang werden. Kammermolche haben einen orangen Bauch mit großen schwarzen Flecken, die am ganzen beigen Körper verteilt sind. Bei den Weibchen sind die Punkte undeutlich zu sehen. Die Männchen bekommen in der Laichzeit im Wasser einen hohen beigen Kamm, der mit schwarzen Punkten versehen ist.
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