Vogelperspektive
An einem gemütlichen, sonnigen Samstagmorgen ging ich zum Strand.
Als ich dort ankam, suchte ich mir einen schönen Liegestuhl und holte mir ein Sandwich aus meinem Rucksack. Plötzlich schnappte sich eine Möwe das Sandwich. Sofort sprang ich auf und rannte ihr nach. Ich hoffte darauf, dass sie etwas tiefer fliegen würde und kurz darauf tat sie es. Ich sprang in die Luft und packte die Möwe am Fuß.
Ich dachte mir: „Wer mein Sandwich klaut, kriegt es mit mir zu tun.“ Und so hielt ich mich an der Möwe fest. Auf einmal hob ich ab und sah den Strand. Von oben sah ich meine Liege. Ich wollte nie wieder loslassen. Es war beeindruckend, aber langsam ging mir die Kraft in den Armen aus. Ich wartete, bis ich über dem Meer war, und ließ einfach los.
Ich machte einen dreifachen Vorwärtssalto und dann platschte ich ins Wasser. Das laute Klatschen der Leute, die mich sahen, machte mich stolz.
Ich schwamm noch tiefer ins Meer und genoss das kühle Wasser. Auf einmal spürte ich, wie ich mit einer Fontäne in die Lüfte schoss. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich auf einem Wal gesessen hatte. Als die Fontäne mich wieder runterließ, drehte ich den Kopf vom Wal nach links und lenkte ihn nach Hause, da mir langsam kalt wurde. Nach gefühlten 2 Stunden kamen wir endlich am Strand an. Die letzten 200 m schwamm ich alleine, da es nicht mehr tief genug für den Wal war.

Mein Sandwich hatte ich zwar immer noch nicht, aber dafür war es ein tolles Erlebnis. Nächstes Mal werde ich das wieder so machen.
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