Zwei dicke Freunde

Es war eine Frau. Die Maria hieß. Maria war sehr einsam deswegen wollte sie sich ein Haustier anschaffen. An einem Nachmittag ging Maria Spazieren. Da sah sie eine Katze die neben einer Vollgestpften Mülltone schlief. Maria dachte sich: ,,Das Arme Tier! Es schläft neben Glassscherben und es ist so dreckig! Ich muss ihr helfen.“ Also nahm Maria die Katze und brachte sie nach Hause. Die Katze ist nun aufgewacht und erkundigte sich verwundert in Marias kleine Wohnung

Maria, die gute Frau, wollte die Katze waschen. Sie drehte den Wasserhahn im Badezimmer auf und schaltete das Wasser auf eine warmen Temperatur. Dabei überlegte sich Maria: ,,Meine Katze braucht doch einen Namen.“ In dem Augenblick tauchte die Katze auf. Sie miaute die ganze Zeit. Nun fiel der Frau einen Namen ein: ,,Ich werde dich Mize nennen“, verkündigte Maria. Die Katze, die jetzt Mize hieß, miaute einmal wie ob sie Maria antworten wollte.

Maria hob Mize auf und schamponierte sie ein. Die Katze miaute ganz entsetzt und, als Maria Mize mit Wasser bespritzte, sprang sie auf einmal in einem hohen Bogen gegen den Blumentopf. Maria schaute erschrocken den Boden an, der jetzt voller Erde bedeckt war. Maria holte den Kehrbesen aus dem Schrank und begann mit dem Aufkehren.

Mize war jetzt sehr traurig und schämte sich. Sie dachte: ,,Ich werde am besten mich irgendwie entschuldigen.“ Mize hatte eine Idee wie sie das anstellen sollte. Sie schlich sich aus dem Fenster. Gott sei dank war Marias Wohnung nicht so hoch das die Katze problemlos aus dem Fenster springen konnte. Sie suchte sich ein Platz aus wo sehr viele Mäuse waren. „Heute Abend wird es ein Festmahl geben“, freute sich Mize. Sie schnappte sich eine große Maus und lief nach Hause. Sie kletterte geschwind auf einen Baum und sprang von dem wieder ins Badezimmerfenster, wo es wieder ganz sauber war. Mitze ging zu Maria und legte ihr die Maus vor die Füße. Maria tat so wie wenn sie sich freuen würde. Denn in Wirklichkeit ekelte Maria sich vor Mäusen. Mitze schmiegte sich an Marias Beinen. Maria machte der Katze ein Festmahl.

Und so lebten die zwei bis an ihr Lebensende.

Diese Reizwortgeschichte entstand in der Schreibwerkstatt von Heidi Collon.

Die Reizwörter dafür waren: Katze, Scherben, Blumentopf

Autor

  • Foxy ist fröhlich, zielstrebig und sehr aufmerksam. Ihre Vielseitigkeit ist beeindruckend. Oder kennt ihr auch begeisterte Balletttänzerinnen, die sehr gut Klavier spielen, toll malen und die größten Tierliebhaber sind? Denn genau das ist unsere Foxy. Und sie hat viele Tiere und kümmert sich verantwortungsvoll um sie.

    Sie schreibt tolle gefühlsvolle Geschichten und ist sehr gut in der Rechtschreibung. In der Redaktion ist sie für Korrektorat zuständig und schaut, dass auch die Beiträge von den anderen Autoren eine gute Rechtsschreibung haben.

    Besondere Fähigkeit: Hasen fangen

    Alle Beiträge ansehen Korrektorat

Ähnliche Beiträge

  • |

    Bonny und die Torte

    Es war einmal ein Hase namens Bonny. Bonny liebte Torten. Einmal backte Bonny selber eine Torte und gab aus Versehen eine Zauberzutat hinein, die „Zauberkuchen-Vanillezucker“ hieß. Er sah die Aufschrift nicht richtig, sondern nur das Bild und dachte, dass es normaler Vanillezucker war. Als die Torte fertig war, wollte er sie probieren. Doch auf einmal…

  • |

    Die dumme Uhr

    Punkt fünf Uhr morgens wache ich auf. Nicht, weil ich ausgeschlafen habe. Uhren schlafen schließlich nicht. Aber genau um fünf beginnt mein Arbeitstag. Mein Sekundenzeiger setzt sich in Bewegung. Tick. Tack. Tick. Noch ist der Bahnhof fast leer. Nur die Putzmaschine brummt über den Boden. Ein Hausmeister pfeift leise vor sich hin und wirft einen…

  • |

    Das Mücken-Glück

    Ich sah nur verschwommen. Es dauerte etwas, bis ich sehen konnte. Ich schlüpfte aus meinem kleinen Ei, in dem ich für eine lange Zeit drinnen war. Erschöpft schwamm ich in einer großen Pfütze. Schließlich kam ich wieder zu Kräften und analysierte meine Umgebung. Ich befand mich in einem feuchten, düsteren Raum, wo ein kleines Loch…

  • |

    Ein stummer Zeuge

    Ich stehe seit Jahrhunderten hier, ein stummer Zeuge der Geschichte. Einst war ich Teil einer lebendigen und blühenden Stadt, ein Symbol der Stärke und des Schutzes. Heute bin ich nur noch die düstere Turmmauer des Schweigens, ein Mal der Zerstörung und des Krieges. Ich erinnere mich an den Tag, an dem die ersten Soldaten kamen….

  • |

    Irgendwie anders

    Auf einem großen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz einsam und allein Irgendwie anders. Er wusste, dass er anders war und wurde immer ausgeschlossen. Irgendwie anders versuchte wie die anderen zu sein, doch er schaffte es nicht. Eines Tages klopfte es an der Tür. Draußen stand jemand oder etwas und sagte: „Hallo, ich freue…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert