Der Kuchendieb
An einem schönen sonnigen Tag buck Helene einen Kuchen.
Sie stellte ihn zum Abkühlen auf die Fensterbank. Drei Kinder sahen das. Es waren ihre Enkelin und ihre Enkel: Tom, Karlos und Mini. Sie stahlen den Kuchen von der Fensterbank und dachten sich: „Wir essen nur ein-zwei Stück und dann stellen wir ihn wieder zurück.“ Da schmeckte der Kuchen doch so gut, dass sie alles aufaßen außer einem Stück. Um den Hund anzulocken, der eben an ihnen vorbeiging. Sie lockten ihn zum Stück Kuchen und er aß ihn sehr geschwind weg. Da kam Helene und schaute nach, ob ihr Kuchen schon abgekühlt ist. Da sah sie eine leere Fensterbank, ging zum Fenster und schaute nach draußen. Sie sah den Hund, der sich fröhlich den Mund ableckte. Und sie schimpfte mit ihm. So ging sie in die Garderobe, zog sich an und jagte den Hund hinterher.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann jagt sie den Hund noch immer nach, der den Kuchen verputzt hat.
Diese Geschichte entstand in der Schreibwerkstatt von Heidi Collon.
