Griechische Sage: Die Büchse der Pandora
Ich erzähle euch eine berühmte griechische Sage über die Büchse der Pandora so, wie es Zeus erlebte.
Die Büchse der Pandora – Nacherzählung aus der Zeus-Perspektive
„Vater Zeus, du hast mich gerufen?“, hörte ich die tiefe, raue Stimme meines Sohnes Hephaistos. Hephaistos ist der Gott der Schmiedekunst und des Feuers und ich brauchte ihn um Rache an den Menschen zu nehmen, den sie und Prometheus haben mir das Feuer gestohlen.
„Hephaistos, ich brauche eine so schöne Frauenstatue wie deine Frau Aphrodite“, befahl ich. Ich sah noch, wie Hephaistos verschwand.
Ich wartete ungeduldig und dann kam Hephaistos auch schon. Mit einer wunderschönen Jungfrau aus hautfarbenem Rosegold mit goldenen Haaren auf der Schulter. Sie hielt in der rechten Hand eine Büchse mit schönen silbernen Verzierungen auf dem goldenen Hauptgerüst. Ich nutzte meine Götterkraft, um die Statue zum Leben zu erwecken.
„Ich nenne sie Pandora! Pandora, jeder Gott und jede Göttin sollen ein Unheil in die Büchse hinein tun.“
Nun mussten alle Götter sich ein Unheil einfallen lassen. In der Büchse sammelten sich Bakterien und Viren sowie Krankheiten, stellte ich heraus. Dann brachte Pandora die Büchse den Menschen. Wir hatten ausgeredet, dass sie sagen würde, da wären gute Gaben drinnen. Gleich würden sie die Büchse öffnen und das Unheil würde sich auf der Erde verbreiten. Doch sie konnten die Büchse nicht öffnen.
„Ferflixt und zugenäht!“, schimpfte ich. Aber die Menschen gaben nicht auf, sie gingen und fragten ihren Freund Prometheus. Prometheus musste sie gewarnt haben, denn er öffnete die Büchse für die Menschen nicht. Sie fanden Pandora sicher zu schön. Mein Plan war aufgegangen. Nun gingen sie zum jüngeren Bruder von Prometheus – Epimetheus. Sie redeten etwas und dann öffnete Epimetheus die Büchse. Das Unheil verbreitete sich in Windeseile und die hoffnungslosen Menschen blieben zurück.
Ich war überglücklich, anders als Prometheus, der sicher noch mehr leidete!
Diese Nacherzählung entstand in der Schreibwerkstatt von Heidi Collon.
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