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Anleitung: Wie züchte ich Wachteln?

Die Wachtel ist ein Nutztier, das genauso wie ein Huhn bzw. Hühner und Hähne gehalten werde kann. In diesem Beitrag zeige ich dir wie ich meine Wachteln gezüchtet habe.

Vorbereitungen für die Wachtelzucht

Folgendes brauchst du um mit der Wachtelzucht zu beginnen:

  • Inkubator
  • Wachteleier
  • Zuchttagebuch

Als erstes muss man sich einen Inkubator selber bauen, wie wir es gemacht haben, oder einen Inkubator kaufen. Ein Inkubator ist ein Gerät was die Wachtel Eier ausbrüten lässt. Dann braucht man Wachteleier – die kann man bestellen. Es ist auch gut, wenn man ein Zuchttagebuch führt. Dann kann man jeden Tag eintragen wie es bei der Brut verlief.

Inkubator vorheizen

Der Inkubator wird vorgeheizt. Und die Wachteleier werden erst dann hinein gelegt, wenn der Inkubator warm genug ist.

Die perfekte Bruttemperatur ist 37,6 Grad und die Luftfeuchtigkeit – 65 %.

Verlauf der Brut

  • 1.-4. Tag: Jetzt müssen die Wachteleier erst mal vier Tage liegen.
  • 4. Tag: Am vierten Bruttag werden die Eier gewendet. Meist macht die Brutmaschine auch das selbst. Ab jetzt kann man den Inkubator auch jeden Tag für ca. 5 Minuten lüften.
  • 6. Tag: Ab dem sechsten Bruttag kann das erste Mal geschiert werden, was man aber auch früher machen kann. Das bedeutet die Eier mit einer sehr hellen Taschenlampe zu durchleuchten. Man kann das Embryo dann deutlich erkennen. Es gibt aber auch abgestorbene Embryos diese Eier muss man dann einfach hinaus nehmen und entsorgen, weil die dann schon schlecht sind und den anderen Eiern schaden können.
  • 9. Tag: Der nächste Schiertag ist der neunte Bruttag. Da kann man die kleinen Wachtel Embryos richtig bewegen sehen.
  • 12. und 14. Tag: Dann kommt der 12. und dann auch schon der letzte nämlich den 14. Schiertag. Die Wachtel Temperatur die immer auf 37,6 Grad gestellt wurde wird um 0,2 Grad verringert. Die Luftfeuchtigkeit, die auf 60% Luftfeuchtigkeit gestellt wurde, wird jetzt auf 70% Luftfeuchtigkeit gestellt. Dann muss das letzte mal geschiert werden. Die Eierwende kann jetzt auch hinaus genommen werden, und eine Schlupfunterlage wird stattdessen verwendet. Jetzt heißt es nur noch warten.

Der Schlupftag

Meist schlüpfen alle Wachteln zusammen am 17. Tag – das nennt man Schlupftag. Man hört ein sehr lautes Piepen. Jetzt darf man den Inkubator auf keinen Fall mehr öffnen. Er muss jetzt die nächsten 24 Stunden geschlossen bleiben. Keine Sorge die Wachtel Küken die jetzt Hummel-groß sind verhungern nicht – sie haben den Eierdotter eingezogen und sind gut genährt.

Es gibt aber auch Nachzügler, die es entweder nur sehr schwer oder gar nicht aus dem Ei schaffen. Es ist zwar sehr traurig aber normal – also keine Sorge. Wenn 24 Stunden vorbei sind, kannst du die Küken in das vorgeheizte Kükenheim legen. Sie denken jetzt du bist ihre Mutter.

Ich hoffe ich habe den Brutverlauf gut erklärt. Wenn es noch Fragen gibt, bitte schreib mir ein Kommentar.

Eure Foxy

Hier findest du heraus, wie man einen Inkubator bauen kann – Anleitung: Wachteleier-Inkubator bauen.

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Autor

  • Foxy hat viele Tiere und kümmert sich sehr liebevoll um sie. Auch mit den Pflanzen kennt sie sich bestens aus und konnte sogar Avocado aus den Samen züchten. Foxy ist sehr vielseitig: naturfreundlich, sportlich, musikalisch, kreativ.

    In der Redaktion übernimmt sie die Schriftführung und sorgt dafür, dass alle Redaktionsmitglieder immer auf den letzten Stand sind. In ihren Beiträgen berichtet sie oft von ihren Tieren, teilt ihre Rezepte oder erzählt Geschichten.

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